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    Sparda-Bank

    Kündigung eines Betriebsratsmitglieds nichtig - Sparda verliert Arbeitsgerichtsprozess

    11.03.2021
    Tarifrunde Sparda Bank 2019: Warnstreik am 05.11.2019 in Hannover ver.di Kündigung eines Betriebsratsmitglieds nichtig  – Sparda verliert Arbeitsgerichtsprozess


    ver.di begrüßt die gestrige Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes, dass die Sparda-Bank Hannover den stellvertretenden Gesamtbetriebsratsvorsitzenden, Detlev Hagenkord, nicht fristlos kündigen darf.


    Nachdem das Arbeitsgericht in Hannover die Klage der Bank bereits im Juni 2020 abgewiesen hat, hat die Sparda-Bank das Verfahren nun endgültig verloren. Das Landesarbeitsgericht hat eine Revision nicht zugelassen.

    Vor dem Arbeitsgericht haben sich einige Beschäftigte solidarisch hinter ihren Kollegen und Betriebsrat Hagenkord gestellt.

    Die Sparda-Bank hatte dem Betriebsrat und aktivem Gewerkschafter das Abhören von Beschäftigten vorgeworfen. Das Landesarbeitsgericht konnte der Argumentation der Bank nicht folgen.

    „Wir freuen uns sehr, dass dieser Konflikt erfolgreich für den verdi-Kollegen und Betriebsrat Hagenkord geklärt werden konnte“, sagt Jörg Reinbrecht, Leiter des ver.di Bereichs Banken in Niedersachsen und Bremen, dazu. „Wir hoffen sehr, dass der Vorstand der Bank etwas gelernt hat,“ so der Gewerkschafter weiter. „Wir erwarten nun, dass der Vorstand wieder auf den Weg der vertrauensvollen Zusammenarbeit zurückkommt“.

    Aktive Betriebsräte sind die Interessenvertreter der Belegschaft und eine Bereicherung für die Bank. Sie dienen dem Ausgleich der Interessen.

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