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    Warnstreik der Beschäftigten der Länder am 25. März

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    Warnstreik der Beschäftigten der Länder am 25. März

    Tarifrunde ÖD der Länder 2015 23.03.2015
    TDL 2015 - Lichtgestalt ver.di TDL 2015 - Lichtgestalt

    ver.di-Vorsitzender Bsirske am Mittwoch zur zentralen Kundgebung in Hannover

    Die Gewerkschaft ver.di ruft die Tarifbeschäftigten der Länder in Niedersachsen und Bremen für den 25. März zum Warnstreik auf. Die Arbeitsniederlegungen betreffen unter anderem Straßenmeistereien, Hochschulen, Unikliniken, Studierendenwerke, Theater, Küstenschutz, Feuerwehr, Polizei und die Landesverwaltung.

    „Drei Verhandlungsrunden ohne Angebot der Arbeitgeber, dafür wird an Einschnitten in die betriebliche Altersversorgung festgehalten. Die Beschäftigten wollen trotz erstem Osterferientag ein deutliches Signal in die am 28. geplante nächste Verhandlungsrunde senden, um endlich Bewegung in die Verhandlungen zu  bringen“, so Stefanie Reich, ver.di.

    Die zentrale Kundgebung von ver.di, GEW und GdP findet um 12 Uhr in Hannover auf dem Opernplatz statt. Unter anderem werden Frank Bsirske, ver.di und Karl-Heinz Leverkus, dbb zu den Streikenden sprechen.

    Achtung: Beim Ablauf haben sich Änderungen ergeben:

    • 10:45 Demonstrationszug der Teilnehmenden aus Niedersachsen und Bremen
    • ab Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Straße

    • 11:00 Zwischenkundgebung Waterlooplatz:
    • Redebeiträge: Laura Pooth, GEW, Dietmar Schilff, GdP

    • 10:45 Demonstrationszug der Teilnehmenden aus Hannover, dem Umland und den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Schaumburg und Holzminden
      ab Goseriede

    • 12 Uhr Kundgebung auf dem Opernplatz:
    • Redebeiträge: Frank Bsirske, ver.di, Karl-Heinz Leverkus, dbb

    Forderungen:
    Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern für die Tarifbeschäftigten der Länder 5,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens 175 Euro monatlich. Auszubildende sollen unbefristet übernommen, die Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich steigen, der Urlaub für Azubis von 26 auf 30 Tage verlängert werden. Außerdem verlangen die Gewerkschaften den tarifvertraglichen Ausschluss sachgrundloser Befristungen sowie die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten und Versorgungsempfänger.

    Weitere Informationen: Stefanie Reich, ver.di, 0151/14291358