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    Mehr Geld für Diakonie-Beschäftigte: Sozial- und Gesundheitsberufe …

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    Mehr Geld für Diakonie-Beschäftigte: Sozial- und Gesundheitsberufe brauchen gute Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung

    31.01.2018

    Mehr Geld dank ver.di: Ende Januar werden viele Diakonie-Beschäftigte einen deutlichen Zuwachs auf ihrer Lohnabrechnung finden. Schon zum 1. Januar 2017 gab es 2,25 Prozent mehr, zum 1. Januar 2018 kamen noch einmal 2,25 Prozent dazu – und 300 Euro als Einmalzahlung. „Gute Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung – darum muss es auch in Zukunft in der Sozial- und Gesundheitsberufen gehen“, weiß Christine Altmeyer, Mitglied der ver.di-Tarifkommission Diakonie.

    Zusätzlich zu dieser Tarifsteigerung erhalten viele Fachkräfte ein weiteres Plus von 2,5 Prozent: Wer mehr als zwölf Jahre Berufserfahrung in einem qualifizierten Ausbildungsberuf hat, erhält dies ab Januar 2018 – zusammen sind das 4,75%.

    Christine Altmeyer weiß, dass viel von fehlenden Fachkräften in den Sozial- und Gesundheitsberufen gesprochen werde und davon, dass diese Berufe attraktiver werden müssen: „Im Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen stellen wir fest, dass die Arbeitsbedingungen zunehmend wichtiger werden – darauf müssen wir auch Antworten finden, zum Beispiel indem wir intelligente Arbeitszeitmodelle entwickeln“, sagt die Fachfrau. Wichtig sei aber auch, dass die Beschäftigten mehr Geld im Portemonnaie finden, das steigere die Attraktivität der Arbeit in der Diakonie.

    Der Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen (TV DN) gilt für rund 30 000 Beschäftigte in diakonischen Krankenhäusern, Altenpflege- Jugendhilfe und Behindertenhilfeeinrichtungen in Niedersachsen.