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    Kitas Niedersachsen/Bremen: Es brodelt in den Kitas …

    Kitas Niedersachsen/Bremen: Es brodelt in den Kitas …

    ver.di kritisiert zu schnelle Rückkehr zum eingeschränkten Regelbetrieb der Kitas in Niedersachsen bereits am 8. März 2021 05.03.2021
    Kindergarten Esi Grünhagen ver.di kritisiert zu schnelle Rückkehr zum eingeschränkten Regelbetrieb der Kitas in Niedersachsen bereits am 8. März 2021


    Während landauf, landab die Diskussion über den Öffnungszeitpunkt von Schulen und Kitas läuft, wird übersehen, dass die Kitas nie ganz geschlossen waren. Auch während des zweiten Lockdowns herrschte Betrieb - zunehmend mit einer Belegungsquote von 50%.

    Nun hat das Kultusministerium am Donnerstag, den 4. März bekannt gegeben, dass die Kitas am Montag, den 8. März in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln sollen.

    „Wir kritisieren, mit welcher Eile plötzlich in den Regelbetrieb gewechselt wird – ohne dass es eine stimmige Teststrategie für Beschäftigte und Kinder oder eine verlässliche Perspektive hinsichtlich der Impfangebote gibt“, sagt Katja Wingelewski von ver.di.

    ver.di begrüßt das Notbetreuungsangebot in den Kitas. Die Erzieher*innen leisten wertvolle Arbeit für die gesamte Gesellschaft, stellt ver.di-Gewerkschaftssekretärin Katja Wingelewski fest: „Es geht um nichts weniger als um unsere Zukunft. Die frühkindliche Bildung ist einer der wesentlichen Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit und die Gerechtigkeit unserer Gesellschaft. Das ist deutlich mehr als nur die Entlastung von Eltern durch ein Betreuungsangebot. Das gilt für die Zeit der Pandemie nochmals potenziert. Die Erzieher*innen sorgen dafür, dass die Folgen der Pandemie für die Kinder zu bewältigen sind und diese Zeit keine verlorenen Jahre sind.“.

    Kita-Beschäftigte und Eltern sorgen sich jedoch weiterhin um ihre eigene Gesundheit und die ihrer Familien. Das Auftreten der Virusmutationen und wieder volle Gruppen im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb verschärfen laut ver.di die Situation noch einmal.

    Für sie ist klar: „Es ist elementar wichtig, dass die Kitas geöffnet sind. Klar ist aber auch, dass die Kita-Beschäftigten stark gefährdet sind, sich zu infizieren. Auswertungen von Krankenkassen belegen mittlerweile das hohe Infektionsrisiko in dem Beruf. Erzieher*innen gehören zu den am stärksten betroffenen Berufsgruppen mit einer Covid-19-Infektion.

    Darum ist es umso wichtiger, dass Testung und Impfung umgehend bestmöglich und engmaschig angeboten werden“, so Wingelewski weiter.

    Kita-Öffnungen mit Augenmaß mit dem Schutz der Beschäftigten, der Kinder und Eltern im Mittelpunkt der Planungen, so muss laut ver.di das Vorgehen aussehen.

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