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    Beamt*innen Nds-Bremen

    ver.di-Feuerwehrleute und Beamt*innen verteilen gemeinsam mit der GEW Tannenbäume für mehr Weihnachtsgeld

    10.12.2021
    Tannenbaumaktion am 10.12.2021 in Hannover ver.di Tannenbaumaktion am 10.12.2021 in Hannover


    Rund 100 in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di organisierten Feuerwehrleute und Beamt*innen und Mitglieder der Gewerkschaft GEW sind am Freitag, 10. Dezember, durch Hannovers Innenstadt gezogen, um für die Auszahlung eines vollen Weihnachts- und Urlaubsgeldes zu demonstrieren. Vor dem Landtag übergaben die Demonstranten kleine Tannenbäume und ihre Forderungen an Vertreter verschiedener Parteien. Aus dem Landtag waren Rüdiger Kauroff und Alptekin Kirci (SPD), Jens Nacke (CDU), Christian Meyer (Grüne) und Lars Alt (FDP) gekommen, um mit den Beteiligten das Gespräch zu suchen. Anschließend zogen die Demonstrierenden weiter vor das Finanzministerium.

    In einer kurzen Rede forderte ver.di-Landesleiter Detlef Ahting, die lange versprochene Wiedereinführung des vollen Weihnachtsgeldes endlich in die Tat umzusetzen. „Miteinander reden ist gut. Wenn aber die Argumente stimmen, müssen endlich Taten folgen“, sagte Ahting. Wertschätzung der Politik für die Betroffenen sei gut, sie müsse aber auch auf dem Konto der Beschäftigten ankommen. „Es hilft nicht, immer nur auf die leeren Kassen zu verweisen, es hilft nur, die Einnahmen zu verbessern, zum Beispiel, indem die Politik endlich Steuerschlupflöcher schließt“, sagte Ahting.


    Holger Westphal, der kommissarische Landesvorsitzende der Gewerkschaft GEW, machte sich ebenfalls für die Zahlung des vollen Weihnachtsgeldes stark: „Die Kolleginnen und Kollegen halten das System am Laufen, sind da, wenn es darauf ankommt. Jetzt ist Zeit für Anerkennung und Wertschätzung“, sagte er in seiner Rede. Anschließend nahm Karsten Pilz, der Sprecher des Finanzministers Reinhold Hilbers, einen verbrannten Tannenbaum entgegen, an den die Demonstrierenden ihre Forderungen gehängt hatten.

    Sie wollen unter anderem:

    • Die Verbesserung der finanziellen Bedingungen durch Wiedereinführung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld in gleicher Höhe, wie es bei den Tarifbeschäftigten gezahlt wird
    • Die Feuerwehrzulage muss wieder ruhegehaltsfähig werden.
    • Erhöhung der Zulage für den Dienst zu ungünstigen Zeiten auf mindestens fünf Euro/Stunde
    • Zahlung eines Anwärtersonderzuschlags auch für die Laufbahngruppe2, erstes Einstiegsamt
    • Zahlung einer Corona-Prämie in Höhe von 1300 Euro für alle Feuerwehrleute (Tarifbeschäftigte und Beamte).
    • das derzeit gezahlte Weihnachtsgeld für aktive Beamt*innen in Höhe von 300 Euro muss auf die Versorgungsempfänger übertragen werden.

    Pressekontakt

    Tobias Morchner
    Pressesprecher

    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
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