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    Zeitarbeit: Tina Voß zahlt den Mindestlohn

    Zeitarbeit: Tina Voß zahlt den Mindestlohn

    Mindestlohn 01.08.2008

    „In der unteren Entgeltgruppe betragen die Einstiegsentgelte dann 7,51 Euro. Im Durchschnitt konnten wir über alle Entgeltgruppen hinweg eine Tariferhöhung von 6,6 Prozent für die Beschäftigten aushandeln“, sagte ver.di-Verhandlungsführerin Sonja Brüggemeier. „Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von elf Monaten.“

    Ein weiterer Verhandlungserfolg, so Brüggemeier, sei die Abschaffung der Ost-West-Differenz für die aus ver.di-Sicht 20 Jahre nach der Wiedervereinigung überhaupt keine Notwendigkeit mehr bestehe: „Die Lebenshaltungskosten sind für alle Menschen gleich gestiegen.“ Ohnehin müsse „Tina Voß“ als ein Unternehmen der Zeitarbeitsbranche bewertet werden, das sich von vielen anderen in bemerkenswert positiver Weise unterscheide. Die internen Mitarbeiter würden von der Vertrauensarbeitszeit profitieren und die Ausstattung der Büroräume sei besonders hervorzuheben.

    „Der Tarifabschluss ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für die gesamte Branche der Zeitarbeit. Unternehmensvorteile aus der Beschäftigung von Zeitarbeitnehmern dürfen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten gewonnen werden“, betonte Brüggemeier. Ein Blick ins europäische Ausland belege dies. In einigen europäischen Ländern, wie zum Beispiel Frankreich oder den Niederlanden verdienten Zeitarbeitnehmer genauso viel wie regulär Beschäftigte (equal pay), in Österreich sogar mehr als die regulär Beschäftigten. Vorteile für die Unternehmen bleiben durch den flexiblen Personaleinsatz trotzdem.

    Rückfragen bitte an:
    Sonja Brüggemeier,
    ver.di-Fachbereichsleiterin Besondere Dienstleistungen
    Handy: 0160/90926277




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