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    500 Bankangestellte streiken

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    500 Bankangestellte streiken

    14.03.2019

    500 Angestellte aus dem Bankgewerbe der Region Hannover haben sich am heutigen Warnstreik beteiligt. Unter anderem nahmen sie an einer Kundgebung auf dem Georgsplatz teil. Betroffen waren Commerzbank, Deutsche Bank, Deutsche Hypothekenbank, ING, LBS-Nord, NBank, NORD/LB und UniCredit. Die Commerzbankfiliale in der Theaterstraße blieb geschlossen.

    Auslöser des Warnstreiks ist die Blockadehaltung der Bankarbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen. Auch in der zweiten Verhandlungsrunde hatten die Arbeitgeber es abgelehnt, über die ver.di-Forderungen auch nur zu verhandeln. ver.di fordert für die bundesweit ca. 200.000 Beschäftigten eine Gehaltserhöhung von 6 Prozent.

    „Das war heute ein deutliches erstes Signal der Beschäftigten,“ freute sich Jörg Reinbrecht, Landesfachbereichsleiter Finanzdienstleistungen für Niedersachsen und Bremen. „In den letzten zehn Jahren ist die Gehaltsentwicklung im Bankgewerbe deutlich hinter der allgemeinen Tarifentwicklung zurückgeblieben. Es gibt erheblichen Nachholbedarf,“ so Reinbrecht weiter. Die wirtschaftliche Entwicklung des Bankgewerbes sei deutlich besser, als von den Arbeitgebern behauptet.

    Der Leistungsdruck und die Arbeitsbelastung habe auf Grund von Personalabbau deutlich zugenommen. „Die Bankbeschäftigten erwarten endlich wieder Wertschätzung für ihre Arbeit,“ so Reinbrecht.  „Die Arbeitgeber sollen ihre Arroganz gegenüber den Beschäftigten aufgeben und endlich ernsthafte Gespräche mit ver.di führen“.  Die nächste Verhandlungsrunde findet am 11. April statt.

    Pressekontakt

    Matthias Büschking
    Pressesprecher

    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
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