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    3,5 Prozent mehr Geld für Verlagsangestellte

    3,5 Prozent mehr Geld für Verlagsangestellte

    26.04.2017

    Für die Angestellten in Zeitungsverlagen in Niedersachsen und Bremen konnte gestern (25. April) in der zweiten Verhandlungsrunde ein vorläufiger Tarifabschluss erzielt werden. ver.di hatte den Gehaltstarifvertrag zum 31. Dezember 2016 gekündigt und eine Erhöhung der Gehälter und Ausbildungsvergütungen von 4,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten gefordert. 

    „Die Zeitschriftenverlagsangestellten dürfen nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung der Beschäftigten in der Branche angekoppelt werden“, so Lutz Kokemüller, ver.di-Fachbereichsleiter und Verhandlungsführer. Dass auch für die Beschäftigten der Zeitschriftenverlage ein Gehaltszuwachs erreicht werden konnte, sei ein bemerkenswerter Erfolg. 

    Vorbehaltlich der Zustimmung der Arbeitgeberseite sieht der Tarifabschluss rückwirkend zum 1. April 2017 eine Gehaltssteigerung um 1,9 Prozent vor. Zum 1. Juni 2018 wird es eine weitere Erhöhung um 1,6 Prozent geben. Außerdem werden die Ausbildungsvergütungen zum 1. April 2017 um 70 Euro angehoben. Dies entspricht einer Steigerung um acht Prozent. Die Laufzeit des Altersteilzeittarifvertrages wurde um zwei Jahre bis zum 31.12.2020 verlängert. 

     

     

    Pressekontakt

    Matthias Büschking
    Leiter Presse/Politik und Planung

    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
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