Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N)

Start der Tarifrunde für den kommunalen Nahverkehr

ver.di übergibt Forderungen in Niedersachsen und Bremen für mehr Entlastung
Pressemitteilung vom 05.12.2023
TV-N-Forderungsübergabe am 05.12.2023 in Hannover

Mit einer konzertierten Übergabe der Tarifforderungen in allen 16 Bundesländern startet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die „Tarifrunde TV-N 2024“ für bessere Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr – auch in Niedersachsen und Bremen. Von der Tarifrunde sind über 100 kommunale Unternehmen in den Städten und Landkreisen betroffen – acht davon in Niedersachsen, eines in Bremen. „Es gibt einen dramatischen Mangel an Arbeitskräften im ÖPNV. Denn die Arbeitsbedingungen sind weit davon entfernt, konkurrenzfähig zu sein. Die Verkehrswende benötigt auch eine echte Arbeitswende im Verkehr. Die wollen wir mit dieser Tarifrunde einleiten“, sagt Marian Drews, bei ver.di in Niedersachsen und Bremen für den Nahverkehr zuständig.

 

 

Die Forderungen für Niedersachsen lauten:

  1. Entlastung durch mehr Urlaub: 33 Tage im Jahr,
  2. 2 Jahre Laufzeit
  3. Eine Anpassung der Zeitzuschläge
  4. Modernisierung und Aufwertung der Entgeltordnung
  5. Vorteilsregelung für ver.di Mitglieder: jährliche Sonderzahlung oder zusätzliche freie Zeit im Wahlmodell.

Für den Fahrdienst zusätzlich:

  1. Anerkennung des Fahrdienstes als Schichtarbeit
  2. Erhöhung der Mindestruhezeit auf zwölf Stunden
  3. Ort für Dienstbeginn und Dienstende gleich
  4. Senken der Auslösegrenze für Überstunden infolge von Fahrzeugverspätungen auf 5 Minuten.

Die Forderungen für Bremen lauten:

  1. Entlastung durch mehr Urlaub: 33 Tage im Jahr,
  2. Laufzeit 2 Jahre
  3. Eine Anpassung der Zeitzuschläge
  4. Vorteilsregelung für ver.di Mitglieder: jährliche Sonderzahlung oder freie Zeit

Für den Fahrdienst zusätzlich:

  1. Dienstlänge aufmax. 12 Stunden begrenzen
  2. Ort für Dienstbeginn und Dienstende gleich

Für Auszubildende:

  1. Entlastung durch mehr Urlaub: 33 Tage im Jahr
  2. Anerkennen der Berufsausbildungszeit als Beschäftigungszeit
  3. Unbefristete Übernahme im erlernten Beruf nach der Ausbildung
  4. Freie Tage zur Prüfungsvorbereitung
  5. Möglichkeiten zur gesellschaftspolitischen Bildung erweitern

Rückfrage: Marian Drews, 0160/4795893 (Niedersachsen), Franz Hartmann, 0151/17444341

 

Pressekontakt

Tobias Morchner
Pressesprecher

ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
Goseriede 10, 30159 Hannover
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