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    24-stündige Warnstreiks in den Seehäfen in Niedersachsen und …

    Seehäfen Nds.-Bremen

    24-stündige Warnstreiks in den Seehäfen in Niedersachsen und Bremen

    Vierte Tarifverhandlungsrunde für Beschäftigte der Seehäfen in Niedersachsen und Bremen ohne Ergebnis – ver.di ruft zu 24-stündigen Warnstreiks ab Donnerstagmorgen auf 22.06.2022
    Warn­streiks in See­hä­fen am 09.06.202 in Nie­der­sach­sen und Bre­men Matthias Klump 24-stündige Warnstreiks in den Seehäfen in Niedersachsen und Bremen  –

     
    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft im Tarifkonflikt mit dem Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) mehrere tausend Beschäftigte in den Seehäfen Emden, Bremerhaven, Bremen, Brake, Wilhelmshaven und Hamburg ab Donnerstagmorgen, 23. Juni 2022, zu 24-stündigen Warnstreiks auf. „Das von den Arbeitgebern in der vierten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot ist völlig unzureichend. Es hat keine substanzielle Verbesserung zum vorherigen Angebot gebracht, sondern sich als klassische Mogelpackung entpuppt“, sagt ver.di-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth. „Nach der Annäherung in der dritten Runde haben wir jetzt einen Rückschritt gemacht. Während die Beschäftigten der konventionellen Betriebe eine leichte Aufwertung erfahren, beinhaltet das nun vorliegende, letzte Angebot der Arbeitgeber einen Verlust für die Kolleginnen und Kollegen der Vollcontainerbetriebe. Gerade diese Betriebe profitieren aber mit hohen Lagergelderlösen von den aktuellen Lieferkettenstörungen. Wir hätten einen weiteren Warnstreik gern vermieden, aber das jetzt vorliegende, mehrheitlich verschlechterte Angebot ist für uns nicht annehmbar. Wir werden den Druck erhöhen und fordern die Arbeitgeber zu weiteren Verhandlungen auf. Ihr Angebot kann nicht das letzte Wort bleiben.“

    „Es kann nicht sein, dass die Arbeitgeber die Beschäftigten mit den Auswirkungen der rasant steigenden Preise weitestgehend allein lassen wollen“, so Schwiegershausen-Güth weiter. Die Beschäftigten hätten in den letzten Jahren bis an die Belastungsgrenze gearbeitet und hielten die Lieferketten zusammen. „Sie haben echte Anerkennung und einen gerechten Anteil verdient.“

    ver.di fordert für die rund 12.000 Beschäftigten in den 58 tarifgebundenen Betrieben in Niedersachsen, Bremen und Hamburg eine Erhöhung der Entgelte um 1,20 Euro pro Stunde sowie einen tatsächlichen Inflationsausgleich bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Zudem fordert ver.di die Erhöhung der jährlichen Zulage für Vollcontainerbetriebe um 1.200 Euro.

    Aktionen sind geplant in:

    Bremen: ab 06:00 Uhr

    Ansprechpartner für die Presse: Christian de Jonge: 0151 65643375

    Ort: Senator-Borttscheller-Straße 1, 28197 Bremen

    Emden: ab 06:00 Uhr

    Ansprechpartner für Presse: Vera Visser: 0171 8658315

    Ort: Am Flügeldeich 39

    Wilhelmshaven: ab 06:00 Uhr

    Ansprechpartner für Presse: Gunnar Appelt: 0171 2144627, Martin Peter: 0170 4594305

    Ort: Ozean-Pier 1, 26388 Wilhelmshaven

    Bremerhaven: ab 06:00 Uhr

    Ansprechpartner für die Presse: Christian de Jonge: 0151 65643375 und Markus Westermann: 0175 9387756

    Ort: Senator-Borttscheller-Straße 1, 27568 Bremerhaven

    Brake: ab 06:00 Uhr

    Ansprechpartner für die Presse: Marco Otten: 0171 7627543

    Ort: Neustadtstraße 15, 26919 Brake (Unterweser)

    Pressekontakt

    Tobias Morchner
    Pressesprecher

    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
    Goseriede 10, 30159 Hannover
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