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    Landesbeschäftigte im Streik

    Landesbeschäftigte im Streik

    ÖD 06.10.2005

    Arbeitskampf im öffentlichen Dienst geht weiter

    Arbeiter und Angestellte aus unterschiedlichen Landesämtern, Krankenhäusern und Hochschulen haben am heutigen Donnerstag (06.10.05)in ganz Niedersachsen ihren Arbeitskampf gegen die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) wieder aufgenommen. Die Dienstleistungs-gewerkschaft ver.di hat die Landesbeschäftigten zu vierstündigen Warnstreiks und zu ganztägigen Streiks aufgerufen. Schwerpunkte der dezentralen Aktionen sind Göttingen, Hannover und Lüneburg.
    Notdienste in den Kliniken gewährleisten die Patientenversorgung.

    Beschäftigte aus folgenden Bereichen beteiligen sich an den heutigen Streikaktionen:

    Region Göttingen: Uniklinikum, Universität, Landeskrankenhaus (LKH) Moringen, Autobahn- und Straßenmeistereien in Northeim, Einbeck und Göttingen (Kundgebung: 8.00 Uhr, Uniklinikum, Zimmermannstr.)

    Region Hannover: Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Straßenmeistereien in Gronau, Sarstedt, Rinteln, Eschershausen, Stadthagen, Berenbostel, Wennigsen, Burgdorf, Autobahnmeistereien in Hannover, Lauenau, Hildesheim und Braunschweig, Landesamt für Bezüge und Versorgung, Landessozialverwaltung, Amt für Geoinformation und Liegenschaften (einschl. Servicezentrum), Gewerbeaufsichtsamt, LKH in Wunstorf und Bad Rehburg, Universität, Tierärztliche Hochschule, Medizinische Hochschule Hannover
    (Kundgebung: 13.00 Uhr, Hannover, Kröpcke)

    Lüneburg: Landeskrankenhaus, Universität, Landesschulbehörde, Gewerbeaufsichtsamt, Amt für Geoinformation und Liegenschaften, Finanzamt (Kundgebung: 14.00 Uhr, Rathausmarktplatz)

    Weitere Streiks finden statt in Hildesheim (LKH, Uni und FH) und Osnabrück (LKH, Landesschulbehörde, Versorgungsamt und Uni).

    Die Streikenden fordern die Länder auf, die Streichung des Weihnachts- und Urlaubsgeldes zurückzunehmen sowie den Erhalt der 38,5-Stunden-Woche. Die Beschäftigten erwarten außerdem, dass das neue Tarifrecht für den öffentlichen Dienst, wie es seit dem 1. Oktober 2005 in Bund und in den Kommunen gilt, auch auf die Länder übertragen wird.


    Mehr Infos unter:

    www.verdi-niedersachsen-bremen.de

    Herausgeber:

    V.i.S.d.P.: Ulf Birch
    Pressesprecher
    ver.di-Landesbezirk
    Niedersachsen-Bremen
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