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    Sparda-Banken Nds-Bremen

    Beschäftigte der Sparda-Bank treten am Mittwoch und Donnerstag in den Streik

    07.09.2021


    Termin: Donnerstag, 9. September, 10 Uhr, Kundgebung, Ernst-August-Platz, Hannover

    Die Beschäftigten der Sparda-Banken setzen nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden in dieser Woche ihre Streiks fort: Am Mittwoch und Donnerstag ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten der Sparda-Bank Hannover auf, in den Ausstand zu gehen, um den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen.

    „Die Motivation der Belegschaft leidet erheblich unter der bisherigen Geringschätzung der Arbeitgeberseite“, sagt Moritz Braukmüller, ver.di- Gewerkschaftssekretär in Hannover. „Wir erwarten, dass wir in der nächsten Verhandlungsrunde endlich einen Einigungswillen sehen. Die Sparda Bank hat eine gute Mannschaft, die sich eine angemessene Tariferhöhung verdient hat.“, so Braukmüller weiter.

    ver.di fordert 3,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 120 Euro, 50 Euro mehr Ausbildungsvergütung, ein Recht auf Umwandlung von mehr Gehalt in mehr freie Zeit und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Die Arbeitgeberseite legte erst in der dritten Verhandlungsrunde ein erstes Angebot vor, das eine Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro für 21 Monate und eine Erhöhung der Gehälter um 0,75 Prozent erst ab dem 1. Januar 2023 vorsieht. Die Forderung nach Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen lehnen die Arbeitgeber weiterhin mit Nachdruck ab.

    „Wir sind fassungslos über das ignorante Verhalten der Arbeitgebervertreter“, sagt Kevin Voß, ver.di-Verhandlungsführer für die Sparda-Banken. „Die Beschäftigten haben eine faire Gehaltsanhebung verdient. Stattdessen sollen sie die Suppe auslöffeln, die die Bankenvorstände eingebrockt haben. Das ist mit uns nicht zu machen“, so Voß weiter.

    Die genossenschaftlich organisierten Geldinstitute der Sparda-Banken verhandeln getrennt von öffentlichen und privaten Banken. Als vierter Verhandlungstermin für die Sparda-Banken ist der 13. September 2021 in Frankfurt am Main vorgesehen.

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