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    Warnstreik an Unikliniken in Hannover u. Göttingen

    Tarifrunde ÖD der Länder 2021

    Warnstreik an Unikliniken in Hannover u. Göttingen

    25.11.2021
    TdL 2021 M.Klump Warnstreik TdL


    Beschäftigte der Unikliniken in Hannover und Göttingen weiten Warnstreik aus

    Pressetermin am 26. 11. um 12 Uhr an der MHH 

    Einen Tag nach den großen Warnstreiks in Hannover und Bremen am Mittwoch im Zusammenhang mit den Tarifauseinandersetzungen der Länder setzen Beschäftigte der Unikliniken in Hannover und Göttingen ihre Warnstreiks fort. Die Betroffenen der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) treten einen weiteren Tag in den Ausstand. Die Beschäftigten der Medizinischen Hochschule Hannover legen bis einschließlich Freitag ihre Arbeit nieder.

    „Die Geduld der Pflegekräfte, Hebammen, Physio- und Ergotherapeut*innen oder Laborbeschäftigten, um nur einige Berufsgruppen aufzuzählen, ist erschöpft“, sagt Olga Kampf von der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. „Es muss jetzt etwas passieren für die Attraktivität des Gesundheitsbereiches im öffentlichen Dienst. Wir erwarten endlich Bewegung seitens der Arbeitgeber in den Verhandlungen.“ Thilo Jahn ver.di-Gewerkschaftssekretär für die UMG: „Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Klinikum haben bereits in der vergangenen Woche ein deutliches Signal an die Verhandlungsführer der Länder, Reinhold Hilbers, gesendet, indem sie am 16.November in großer Zahl die Arbeit niedergelegt haben.“ Da sich da aber immer noch nichts bewege, seien jetzt zwei Tage Streik angesagt. Natürlich sei alles Notwendige veranlasst, dass durch den Warnstreik Patient*innen nicht zu leiden hätten, dazu gebe es Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber für einen Notdienst.

    Die Beschäftigten der MHH machen am Freitag, 26. November 2021, mit einer Aktion auf dem Gelände der Hochschule erneut auf ihre derzeitige Situation aufmerksam.

    Treffpunkt ist um 12 Uhr vor dem Gebäude J2 (Vorklinisches Lehrgebäude) an der MHH (Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover). Die Aktion ist für Bild und Tonaufnahmen geeignet.

    Ansprechpartnerin vor Ort ist: Olga Kampf
    mobil: 0175 7331014

    Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder (bis auf Hessen) eine Einkommenserhöhung um 5 Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Beschäftigte des Gesundheitswesens sollen tabellenwirksam monatlich 300 Euro mehr erhalten. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro angehoben werden. Die Verhandlungen werden in der dritten Runde am 27. und 28. November 2021 in Potsdam fortgesetzt.

    Pressekontakt

    Tobias Morchner
    Pressesprecher

    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
    Goseriede 10, 30159 Hannover
    Tel.: 0511/12400-105 u. -106
    mobil: 0170 7812412

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