#ZusammenGehtMehr

Rund 14.500 Beschäftigte beteiligen sich in Niedersachsen an zweitägigen Warnstreiks in den Kliniken

ver.di plant weitere Streiks landesweit am 22. März in Bremen und Niedersachsen – Zentrale Kundgebungen in Hannover und Bremen geplant
Pressemitteilung vom 15.03.2023
Zusammen geht mehr


Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Niedersachsen und Bremen wertet die Branchenstreiktage in den Kliniken am Dienstag und Mittwoch in den Kliniken als vollen Erfolg. Rund 14 500 Beschäftigte waren, nach vorläufigen Zählungen, an beiden Tagen insgesamt den Warnstreikaufrufen gefolgt. Größere, öffentlichkeitswirksame Aktionen haben in Hannover, Lüneburg, Celle und in Oldenburg stattgefunden. Zur morgigen Kundgebung in Leer werden noch einmal 1500 Beschäftigte erwartet.

Die Gewerkschaft in Niedersachsen und Bremen plant eine Ausweitung ihrer Streiks, um unmittelbar vor der dritten Verhandlungsrunde am 27. März weiter Druck auf die Arbeitgeber aufzubauen. Sie ruft die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in beiden Bundesländern am 22. März 2023 (Mittwoch) zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Betroffen davon sind erneut öffentliche Verwaltungen, der öffentliche Nahverkehr, Kitas aber auch die Müllabfuhr. Es ist davon auszugehen, dass es an diesem Tag zu erheblichen Behinderungen in Niedersachsen und Bremen kommen wird. In Hannover werden sich Beschäftigte der Üstra und des Müllentsorgers aha darüber hinaus nicht nur am 22.03. an dem Warnstreik beteiligen. Sie werden auch einen Tag später, am 23.03., ihre Arbeit niederlegen, so dass auch an diesem Tag in Hannover keine Stadtbahnen und Busse fahren werden und der Müll liegen bleibt.

Am 22.03. sind in Hannover und Bremen zentrale Kundgebungen geplant. Über alle Details wird die Gewerkschaft zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

 

Pressekontakt

Tobias Morchner
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