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    Gesundheitsministerkonferenz

    Missstände im Gesundheitswesen: Protest anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz am 16. Juni

    Anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz am kommenden Mittwoch, 16. Juni, finden in den Landeshauptstädten Protestaktionen von ver.di gegen die Missstände im Gesundheitswesen statt. 15.06.2021
    Versprochen. Gebrochen. Lehren ziehen! ver.di Versprochen. Gebrochen. Lehren ziehen!  – Protest zur Gesundheitsministerkonferenz am 16. Juni 2021


    In Hannover machen Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen und Vertreterinnen des Pflegebündnisses Niedersachsen am 16.06. ab 11 Uhr vor dem Gesundheits­ministe­rium (Hannah-Arendt-Platz 2, Hannover) auf ihre Anliegen aufmerk­sam. Die gewerkschaftlichen Forderungen werden in diesem Rahmen auch an die niedersächsische Gesundheitsministerin, Daniela Behrens, übergeben. Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich willkommen.

    „Trotz aller Versprechungen durch Jens Spahn und die Regierungsparteien bleiben die Probleme im Gesundheitswesen ungelöst“, kritisiert David Matrai, zuständig für Gesundheit und Soziales bei ver.di Niedersachsen-Bremen. „Es fehlt an Personal, flächendeckenden Tariflöhnen und einer ausreichenden Finanzierung“, so der ver.di Vertreter weiter.

    ver.di fordert eine am pflegerischen Bedarf ausgerichtete Personalaus­stattung in den Krankenhäusern und in den Pflegeheimen, flächen­decken­de Tariflöhne und ein Ende der Ausgliederungen von Servicebe­reichen. Für die Krankenhäuser soll das derzeitige Finanzierungssystem der Fallpauschalen (DRGs) durch eine Finanzierung der tatsächlichen Kosten ersetzt werden. Zudem fordert ver.di, dass künftig alle Einkom­mens­arten bei der Pflegeversicherung berücksichtigt und alle Pflege­kosten durch sie übernommen werden.

    „Corona hat einmal mehr gezeigt, dass am Gesundheitssystem nicht gespart werden darf“, mahnt David Matrai an. „Nun muss endlich gehandelt werden“, so Matrai weiter. „Wer weiter auf Zeit spielt oder Wahlkampf zulasten der Beschäftigten und Patienten macht, darf sich jedenfalls über die zunehmende Politikerverdrossenheit nicht wundern“, gibt der ver.di-Vertreter zu Bedenken.

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