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    Druck hat gewirkt: ver.di begrüßt späte Einsicht zur Pflegekammer

    Pflegekammer Niedersachsen

    Druck hat gewirkt: ver.di begrüßt späte Einsicht zur Pflegekammer

    26.11.2019

    ver.di begrüßt späte Einsicht zur Pflegekammer

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Entscheidung der niedersächsischen Mehrheitsfraktionen und der Landesregierung, die Mitgliedschaft in der Pflegekammer mit einer Finanzspritze zu unterstützen. „Das ist ein Riesen-Erfolg der Kolleg*innen, die das überall in Niedersachsen mit vielfältigen Aktionen erkämpft haben“, so ver.di-Landesleiter Detlef Ahting. Es sei gut, dass jetzt endlich Einsicht eingekehrt sei und sechs Millionen Euro bereitgestellt werden, damit die beruflich Pflegenden nicht mit Zwangsbeiträgen belastet werden. „Diese Zahlung muss aber verstetigt werden, damit die Pflegekräfte dauerhaft von Beiträgen befreit bleiben“, fordert der Gewerkschafter.

    Landesfachbereichsleiter Joachim Lüddecke stellt fest, dass wohl der Pflichtbeitrag vom Tisch sei, nicht aber die Pflichtmitgliedschaft. „Wir stehen auf dem Standpunkt, dass alle beruflich Pflegenden selbst entscheiden sollten, ob sie Mitglied der Kammer sein wollen“, so Lüddecke weiter. Deshalb werde ver.di seine bereits in der Politik vorgestellte Alternative einer freiwilligen „Vereinigung der Pflegenden“ weiter vorantreiben.

    ver.di bleibe ebenfalls bei der Forderung, unter allen Pflegekräften eine Vollbefragung zu Aufgaben und Struktur der Kammer durchzuführen, die auch alternative Modelle wie eine freiwillige Vereinigung beinhaltet. Die aktuell vom Land aufgelegte Evaluation mit wenigen Tausend Befragten werde dem nicht gerecht und drohe zur Kosmetik zu werden.

    Pressekontakt

    Matthias Büschking
    Pressesprecher

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