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    E.ON Konzern: ver.di setzt Warnstreiks in Niedersachsen fort

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    E.ON Konzern: ver.di setzt Warnstreiks in Niedersachsen fort

    22.02.2018

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wird auch in der kommenden Woche die niedersächsischen Beschäftigten des E.ON Konzerns zu Warnstreiks aufrufen. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen, in denen ver.di sechs Prozent mehr Geld für die Tarifbeschäftigten sowie eine Erhöhung der Auszubildendenvergütung um 175,00 € bei 12 Monaten Laufzeit und eine unbefristete Übernahme für Auszubildende gefordert hat. Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Januar 2018 lediglich Entgelterhöhungen von 2,1 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten angeboten.

    Am kommenden Montag, 26. Februar, werden die Beschäftigten des Kernkraftwerkes Grohnde zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Beschäftigte der Kernkraftwerke Unterweser und Stade werden nach Grohnde fahren.

    „Die Beschäftigten haben ein Recht, an der Wirtschaftsentwicklung und der steigenden Produktivität des E.ON-Konzerns teilzuhaben. Wenn die Arbeitgebervertreter ihre Haltung nicht verändern, provozieren sie das Scheitern der Verhandlungen. Die Beschäftigten sind nach Warnstreiks sicher auch zu Erzwingungsstreiks bereit“, betonte Immo Schlepper, ver.di Fachbereichsleiter in Niedersachsen und Mitglied der Verhandlungskommission.

    Die Verhandlungen werden am 27. Februar in Hannover fortgesetzt. Auch hier erwartet Schlepper direkt am Verhandlungsort streikende Beschäftigte, die „ihren Ärger Luft machen wollen.“