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    Rentenkommission

    "Noch viele Fragen offen": Licht und Schatten im Bericht der Rentenkommission

    25.09.2020
    Rente im Sinkflug?! vitaliy-m, pixabay.com "Noch viele Fragen offen": Licht und Schatten im Bericht der Rentenkommission


    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Niedersachsen/Bremen sieht Licht und Schatten im vorgelegten Bericht der Rentenkommission und erwartet weitere Verbesserungen – besonders für Frauen. „Wir möchten die abschlagsfreie Rente mit 63 und lehnen eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters ab“. fordert die stellvertretende Landesleiterin Ute Gottschaar.

    „Mehr als 25 Millionen Rentner*innen in Deutschland erwarten von der Bundesregierung Antworten auf die vielen offenen Fragen der Rentenkommission“, macht auch der Vorsitzende der ver.di-Senior*innen, Günther Wesemann aus Stuhr, deutlich. Er lobt die Stärkung der Rolle der Gesetzlichen Rentenversicherung durch die Kommission: „Das ist eine wichtige und zukunftsweisende Weichenstellung angesichts der stetigen Vorstöße, die private Vorsorge zu Lasten der gesetzlichen Altersversorgung aufzuwerten.“

    Die Vorsitzende der ver.di-Frauen im Landesbezirk Niedersachsen/Bremen, Bettina Unger, weist darauf hin, dass die weibliche Altersarmut besonders hoch sei. „Diese häufig unwürdige prekäre Situation für Frauen liegt am geringeren Verdienst in den sogenannten Frauenberufen, an fehlenden Rahmenbedingungen für gleiche Aufstiegschancen und damit eingehergehend auch an verstärkt von Frauen besetzte Teilzeitstellen, Minijobs und anderen prekären Beschäftigungsverhältnissen“, weiß sie. Dafür brauche es dringend Lösungen. Gottschaar fordert zudem einen tiefgreifenden und lang andauernden Umbau der bestehenden Systeme, um diesen Anforderungen Rechnung zu tragen. „Wir setzen uns für die Fortentwicklung zur Erwerbstätigenversicherung ein“, sagt die Gewerkschafterin.

    Die gesamte Bewertung der ver.di-Bundesebene zum Bericht der Rentenkommission: arbeitsmarkt-und-sozialpolitik.verdi.de/...

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