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    Zukunftsdialog - Nachhaltige Mobilität, Osnabrück

    06.11.2019, 15:30 – 07.11.2019, 15:45Uni Osnabrück (Aula), Neuer Graben

    Zukunftsdialog - Nachhaltige Mobilität, Osnabrück

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    Die Zeiten, in denen Umweltschutz und Arbeitsplätze als Gegensatz galten, in denen ökologische Verantwortung und soziale Frage in gegnerischen Lagern beheimatet waren, sind überholt.“ (Franz Steinkühler, IGM Vorsitzender 1990) Ziel der Tagung ist es, einen konstruktiven „Zukunftsdialog“ zwischen Wissenschaft, Gewerkschaft sowie Klima- und Umweltschutzbewegung zu organisieren und damit eine öffentliche Debatte zu fördern. Mit der hohen Zahl der Beschäftigten in der Automobil- und Zulieferindustrie in Niedersachsen hat die soziale Dimension einer Energie- und Verkehrswende gerade hier eine sehr große Bedeutung.

    Wir befinden uns in einer Zeit des großen Umbruchs (Transformation). Klimawandel, Umweltzerstörung und Ressourcenverbrauch haben ein Ausmaß erreicht, das entschlossenes und schnelles Handeln auch im Verkehrsbereich erfordert. Über 26.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mahnen gemeinsam als Scientists for Future in einem Aufruf sehr viel konsequentere Maßnahmen zum Klimaschutz an.

    Die auf den Weltklimakonferenzen vertraglich vereinbarten Ziele zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen erfordern bis 2050 u. a. eine fast vollständig treibhausgasneutrale Mobilität („Dekarbonisierung“). Antrieb, Produktion und Recycling aller Verkehrsmittel müssen dann nahezu 100% aus regenerativer Energie erfolgen. Bereits die für den Verkehrssektor festgelegten Zwischenziele bis 2030 (CO2-Reduzierung um 40-42%) sind kaum noch erreichbar.

    Wir müssen die Mobilität der Zukunft völlig neu denken. Nötig ist ein Verkehrskonzept, welches Verkehrsleistungen insgesamt verringert, klima- und umweltfreundliche Verkehrsträger fördert und den erforderlichen Umbau sozial und gerecht gestaltet.

    Kurz: Gesucht wird ein zukunftsoff enes Konzept integraler sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit.

    Zur Einordnung: Es geht um die Transformation einer weltweit führenden Schlüsselindustrie. In Deutschland arbeiten über 800.000 Menschen direkt in der Automobil- und Zulieferindustrie. In Niedersachsen sind es rund 250.000 oder etwa 30% der industriellen Arbeitsplätze. Bezieht man weitere Branchen, die von der Automobilindustrie beeinfl usst sind mit ein, ist noch von weit höheren  Zahlen auszugehen. Hinzu kommt, dass es in kaum einer anderen Branche so viele gut bezahlte und gut regulierte Beschäftigung gibt.

    Die Tagung diskutiert deshalb insbesondere über die Zukunft der Automobilität aus unterschiedlichen Perspektiven und scheut dabei auch Tabuthemen nicht. Diskutieren Sie mit.

    Viele weitere Detailinformationen zum Programm und zu unseren Referentinnen und Referenten fi nden Sie auf unserer Website:
    www.kooperationsstelle-osnabrueck.de

    Anmeldung:
    Bitte nutzen Sie die Online-Anmeldung über unsere Website oder senden Sie uns eine Mail an:

    kooperationsstelle@uni-osnabrueck.de

    Eine Anmeldung nur für den 6. November (Teil I) oder den 7. November (Teil II) ist möglich. Wir bitten um Anmeldung spätestens zum 30. Oktober 2019.

    Kosten: Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Reise- und Hotelkosten können nicht übernommen werden. Für auswärtige Gäste haben wir ein begrenztes Kontingent an Hotelzimmern gebucht (Preis für ein EZ ca. € 85). Bei Interesse bitte bei uns melden.

    Förderungsmöglichkeiten:
    Die Veranstaltung vermittelt Kenntnisse, die für die Arbeit von Betriebs- bzw. Personalräten erforderlich sind. Ein Freistellung nach §37,6 BetrVG, §40 i.V.m. §37,1 NPersVG ist möglich. Für Bundesbeamte und Richter ist die Veranstaltung nach der entsprechenden Sonderurlaubsverordnung als förderungswürdig anerkannt. Für Landesbeamte ist eine Anerkennung beantragt.

    Datenschutz: Die erfassten Daten werden ausschließlich für den Zweck der Akkreditierung zur genannten Veranstaltung verwendet. Die Kooperationspartner verpflichten sich, die Daten zu löschen, wenn die Teilnehmerin/der Teilnehmer dies wünscht. Wir bitten hierzu um eine Benachrichtigung an: kooperationsstelle@uni-osnabrueck.de

    Weitere Informationen: Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften Osnabrück, August-Bebel-Platz 1, 49074 Osnabrück

    Tel.: 0541/33807-1814 oder -1816, Fax: 0541/33807-1877

    kooperationsstelle@uni-osnabrueck.de

    www.kooperationsstelle-osnabrueck.de

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