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    Seminar: Agil arbeiten, kollegial führen, Arbeitsorganisation …

    Weiterbildung
    22.01.2019, 10:00ver.di-Höfe Hannover, Rotation, Goseriede 10, 30159 Hannover

    Seminar: Agil arbeiten, kollegial führen, Arbeitsorganisation neu erfinden…

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    Neue Konzepte der indirekten Steuerung und die Handlungsmöglichkeiten der Interessenvertretungen

    Schon jetzt läuft es oft so: ein Kollege ist krank und das Team muss die Arbeit mit übernehmen. Die Aufgaben werden nicht reduziert, denn alles hat höchste Priorität!. In agil und kollegial geführten Unternehmen organisieren die Beschäftigten den Ausfall selbst, ohne dass dies die Leitung anordnen muss. Die unternehmerische Verantwortung wird auf die Beschäftigten übertragen. Das hat durchaus positive Seiten: Die Einzelnen sind Experten ihres Arbeitsplatzes und können ihre Aufgaben selbstbestimmt, verantwortungsvoll und abwechs-lungsreich gestalten. Soweit die positive Seite der „kollegialen Führung“. Oft wird daraus aber eine Überforderung – des Einzelnen oder auch des Teams. Die Arbeitszeit dehnt sich in die Freizeit aus, Teamkonflikte häufen sich. Das ist kein Zufall, sondern kann eine Auswirkung dieser Form der Arbeitsorganisation sein.

    Diese lernen wir in dem Seminar in den Grundzügen kennen. Vorschläge zu folgenden Fragen werden vorgestellt:

    • Wie können wir uns gegen Überforderung und überlange Arbeitszeiten wehren und Teamprozesse bewusstmachen?
    • Wie können wir die positiven Elemente dieses Führungsstils nutzen, um Arbeit positiv zu gestalten?
    • Wie können wir uns befähigen, die Chancen zu nutzen, die Risiken zu vermeiden und welche Rolle haben Interessenvertretungen dabei?

    Datum: 22. Januar 2019
    Uhrzeit: 10:00 bis 15:30 Uhr
    Ort: ver.di Höfe, Goseriede 10 in 30159 Hannover
    Referenten: Stephan Siemens Phil. M.A.
    Matthias Holm, Dipl. Arbeitswissenschaftler
    Leitung: Annette Klausing, Gewerkschaftssekretärin

    Freistellung:
    Für Mitglieder in Betriebsräten, Personalräten oder Mitarbeitervertretungen sind die in dieser Veran-staltung vermittelten Kenntnisse erforderlich. Wir gehen davon aus, dass die jeweiligen Gremien einen Entsendungsbeschluss nach § 40 i.V.m. § 37 NPersVG bzw. § 39 Abs. 5 i.V.m. § 41 Abs. 1 BremPVG bzw. § 37 Abs. 6 i. V. m. § 40 BetrVG bzw. § 19 Abs. 3 MVG K fassen.
    Dieser Beschluss verpflichtet den jeweiligen Arbeitgeber zur Übernahme der Reise- und Seminarkosten unter Weiterzahlung des Lohnes bzw. Gehaltes. Der Entsendungsbeschluss mit den entstehenden Kosten ist dem Arbeitgeber rechtzeitig zur Kenntnis zu geben und gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass die Kosten zu übernehmen sind.
    Die Entscheidung, ob die im Arbeitsplan angegebenen Themen für das einzelne Betriebs- oder Personal-ratsmitglied bzw. Mitglied der Mitarbeitervertretung und das Gremium erforderlich sind, liegt bei der je-weiligen Interessenvertretung.