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    Nur im kleinen Karo

    #SuE 2020

    Nur im kleinen Karo

    Tarifrunde So­zial- und Er­zie­hungs­be­ru­fe 2020

    Werneke: „Arbeitgeber bewegen sich nur im kleinen Karo“

    Tarifrunde für Beschäftigte in Sozial- und Erziehungsdiensten auf den 23. März vertagt

    Die Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für die rund 265.000 Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten des öffentlichen Dienstes sind nach der ersten Runde am Donnerstag, 5. März, ohne Ergebnis in Potsdam vertagt worden. Die Verhandlungen, in denen es um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Beschäftigten in den Kindertagesstätten, in der Sozialarbeit und der Behindertenhilfe geht, werden am Montag, 23. März 2020, erneut in Potsdam fortgesetzt.

    Die VKA sei zu einem notwendigen spürbaren Schritt in Richtung Aufwertung bislang nicht bereit. „Die Arbeitgeber bewegen sich nur im kleinen Karo“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Frank Werneke am Donnerstag in Potsdam: „Die gute Nachricht des Tages ist: Die Arbeitgeber erkennen den Fachkräftemangel an“.

    ver.di fordert in den Verhandlungen eine Verbesserung der Eingruppierungsmerkmale, die Anpassung der Stufenlaufzeiten, eine Anerkennung der Berufserfahrung, die Berücksichtigung der Änderungen in der Behindertenhilfe, eine Verbesserung der Bewertung der Leitungstätigkeit sowie einen Rechtsanspruch auf Qualifikation.

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